Aufschlag
Aufspieler und deren Trainer können auf dieser Seite Übungen zur Verbesserung der spezifischen Fähigkeiten dieses Spielertypes finden. Für Hobbyspieler reichen - aus Erfahrung - die ersten Übungen aus. Ohne ein professionelles Training kommt man im Normalfall über die Beherrschung dieser nicht hinaus. Trotzdem viel Spaß.
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Übung 16 |
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Beschreibung: Spieler A spielt den Ball ständig von einer Netzseite auf die andere. Vor jeder Netzüberquerung des Balles spielt er den Ball einmal über dem Kopf hoch.
Durchführung: 5 Durchgänge pro Spieler 1 Ball pro Spieler
Variationen: Der Ball wird direkt von einer Netzseite auf die andere gespielt.
Hinweise: Der Ball soll zunächst möglichst hoch gespielt werden, damit genügend Zeit für den Seitenwechsel bleibt. |
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Übung 17 |
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Beschreibung: Jeder Spieler hat einen Ball, den er über dem Kopf hochspielt. Zwischen den Ballberührungen muß sich der Spieler auf den Boden setzen (oder ihn berühren) und wieder aufstehen.
Durchführung: 5 bis 10 Wiederholungen pro Spieler 1 Ball pro Spieler
Variationen: Der Spieler spielt auch im Sitzen seinen Ball. Der Spieler berührt zwischen den Ballkontakten den Boden mit den Händen bei gestreckten Beinen.
Hinweise: Der Ball sollte möglichst hoch gespielt werden, damit genügend Zeit für die Zusatzaufgabe bleibt. Je nach Niveau der Spieler kann auch mit Zwischenspiel gespielt werden. |
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Übung 18 |
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Beschreibung: Zwei Spieler stehen parallel zum Netz und spielen sich den Ball im oberen Zuspiel zu. Sie spielen sich den Ball systematisch in einer bestimmten Paßfolge zu, z.B. schnell, kurz, hoch, wobei die Bälle ohne Zwischenspiel jeweils erlaufen werden müssen.
Durchführung: 2 oder mehr Teilnehmer 8 bis 10 Wiederholungen 1 Ball pro Spielerpaar
Variationen: Der Ball wird mit normal hohen Bällen zugespielt. Macht Spieler A ein Zwischenspiel, zeigt B mit der Hand eine Zahl von 1 bis 5, die A richtig erkennen und laut nennen muß. Der Ball wird im Sprungabspiel mit den genannten Variationen gespielt.
Hinweise: Auswahl der Paßkombinationen und die Entscheidung, mit oder ohne Zwischenspiel zu arbeiten, sollte dem Könnensstand der Gruppe angepaßt sein. Die Pässe sollen deutlich unterscheidbar sein und der Übung einen eigenen Rhytmus geben. |
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Übung 19 |
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Beschreibung: Zwei Spieler stehen sich gegenüber, Spieler A spielt einen Ball über dem Kopf hoch. Während der Ball in der Luft ist, schaut A zum Partner B, der mit den Händen Zahlen zwischen 1 und 10 anzeigt. Dann klatscht A der angezeigten Zahl entsprechend in die Hände.
Durchführung: 2 oder mehr Teilnehmer 5 bis 10 Wiederholungen ohne Fehler, dann Wechsel der Aufgaben
Variationen: Spieler B zeigt mit der Hand entweder eine Faust oder die offene Hand. Wird die Faust gezeigt, muß A den nächsten Ball im Sprung spielen; bei der offenen Hand muß er zwischendurch in die Hocke gehen.
Hinweise: Der Ball sollte zunächst sehr hoch gespielt werden, damit genügend Zeit für die Aktion bleibt. |
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Übung 20 |
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Beschreibung: Jeweils drei Paare stehen im Feld und spielen sich den Ball parallel zum Netz im oberen Zuspiel zu. Die Paare sollen ihr Zuspiel synchronisieren, so daß jeweils die Spieler auf der linken bzw. rechten Seite zuspielen. Auf ein vorher vereinbartes akustisches Signal des Trainers hin spielen sich jeweils zwei Paare den Ball diagonal zu. Entweder spielt dabei das linke, mittlere oder rechte Paar weiter parallel (vgl. obere und untere Spielfeldhälfte)
Durchführung: 12 Teilnehmer 4 bis 6 Bälle
Variationen: Die jeweils abspielende Partner erledigen gleichzeitig eine Zusatzaufgabe (Bauchlage, zur Wand laufen, hinsetzen) mit und ohne Zwischenspiel oder als Wettkampf der Spielfeldhälften ("Wer schafft die meisten Ballkontakte?"). Die Paare synchronisieren das Zuspiel, auf Zuruf tauschen die jeweils abspielenden Partner den Platz. Platztausch und Paßfolgen miteinander kombinieren.
Hinweise: Bevor die Variationen auf akustisches Signal des Trainers durchgeführt werden, sollten die einzelnen Varianten systematisch geübt werden. Je nach Könnerstand dauert die Synchronisation zwischen 1 und 5 Minuten. Die Variationen und Zusatzaufgaben sollen diesem Umstand angepaßt werden. |
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Übung 21 |
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Beschreibung: Zwei Spieler stehen sich im Abstand von 3 bis 5 Metern gegenüber; jeder Spieler hat einen Ball. Spieler A prellt seinen Ball. Spieler B wirft A den Ball zu, den A zurückpritschen muß, ohne seinen Ball aus den Augen zu verlieren. Nach dem Abspielen des Balles prellt er seinen Ball weiter.
Durchführung: 2 oder mehr Teilnehmer 5 Wiederholungen ohne Fehler, dann Wechsel der Aufgaben. 1 Ball pro Spieler
Variationen: Spieler A prellt zwei Bälle Beide Spieler prellen einen Ball und pritschen den Ball hin und her.
Hinweise: Am Anfang erleichtern Basketbälle das Prellen. |
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Übung 22 |
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Beschreibung: Zwei Spieler liegen sich im Abstand von 2 bis 3 Metern gegenüber (Bauchlage) und pritschen den Ball hin und her.
Durchführung: 2 oder mehr Teilnehmer 5 bis 10 Ballkontakte pro Spieler
Variationen: Der Ball wird über eine Bank hin und her gespielt. |
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Übung 23 |
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Beschreibung: Die Spielerpaare üben parallel zum Netz mit zwei Bällen. Spieler A spielt den ersten Ball zum Partner und den zweiten sich selbst zu. Er koordiniert das Abspiel so, daß er abwechselnd seinen und den Ball des Partners spielt, ohne einen der Bälle zu verlieren.
Durchführung: 2 oder mehr Teilnehmer 2 bis 3 Bälle pro Spielpaar
Variationen: In der Einstiegsphase mit Zwischenspiel arbeiten. Die Spieler spielen mit drei Bällen, wobei jeder Spieler seinen Ball in der Lüft hält und den dritten dem Partner jeweils zuspielt. Anstelle eines zweiten oder dritten "Privatballes" spielen die Partner mit Luftballons.
Hinweise: Um sich der Aufgabe langsam zu nähern, können die Bälle zunächst geworfen werden, dann nur noch einen Ball werfen. Als Wettkampf denkbar: "Welches Paar hält die Bälle am längsten in der Luft?" Die Zahl der Ballkontakte ohne Ballverlust je nach Könnensstand vorgeben. |
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Übung 24 |
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Beschreibung: Die Spieler üben Paarweise. Spieler A spielt sich den Ball im oberen Zuspiel selbst zu. Spieler B steht neben A und beobachtet ihn von der Seite. Nach einigen Zwischenspielen von A bewegt sich B nach links oder rechts. A muß die Bewegungsrichtung erkennen und in diese Richtung abspielen. B erläuft das Abspiel. Die Spieler vertauschen die Rollen (vgl. unteres Feld).
Durchführung: 2 oder mehr Teilnehmer 4 bis 8 Wiederholungen 1 Ball pro Spielerpaar eventuell zwei Netze (bei mehreren Teilnehmern)
Variationen: Die Spieler üben zu dritt. Der dritte Spieler steht Spieler B gegenüber. Geht C nach rechts (2), spielt A rückwärts über Kopf (3), geht C nach links, spielt A frontal. B erläuft das Zuspiel (3) und spielt sich den Ball selbst hoch. A übernimmt die Rolle von C als "Mittelblocker", C die von B (vgl. oberes Feld).
Hinweise: Die Spieler sollen sich die Beobachtung zunächst leicht machen (deutlich anzeigen, relativ früh - vor dem Abspiel - gehen). Mit zunehmender Sicherheit sollte er dem Zuspieler über erhöhten Zeitdruck (spät gehen) und Täuschungsbewegungen schwer gemacht werden. |
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