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Punkte- und Zeitrechner

Im ersten Feld kann eine 100m-Zeit eingegeben werden. Durch Anklicken der Schaltfläche Punkte>> werden die Zehnkampfpunkte für diese Zeit angezeigt. Durch Eingabe eines Wertes im Punktefeld und Anklicken der Schaltfläche << Zeit wird die, dem Punktewert entsprechende 100m-Zeit angezeigt. Am Ende der Zeile ist das Durchschnitts-Tempo für diese Zeit ersichtlich.


Weltrekorde

Männer Ursain Bolt (JAM) 16. 8. 2008, Peking 9,69 sek.
Frauen Florence Griffith-Joyner (USA) 16. 7. 1988, Indianapolis 10,49 sek.


Österreichische Rekorde

Männer Andreas Berger 15. 8. 1988, Lienz 10,15 sek.
Frauen Karin Mayr-Krifka 9. 8. 2003, Salzburg 11,15 sek.


persönlicher Rekord

23. 6. 2000, Wien 13,38 sek.


Geschichte

Der hohe Stellenwert der motorischen Fähigkeit des Sprints kam bereits seit Beginn der olympischen Spiele (776 v.Chr.) dadurch zur Geltung, dass dieser Bewerb der erste der Spiele war. Die Distanz betrug damals ein Stadion was in etwa der Länge von 192 m entsprach. Bereits einige Jahre später wurde zusätzlich zu diesem "Einfachlauf" (Dromos) auch der "Doppellauf" (Diaulos) ausgetragen (also ein "Hin- und Her-Lauf" - doppelte Distanz). Wieder einige Jahre später wurde der Dromos Bestandteil des antiken Fünfkampfes (Pentathlon), der ausserdem Weitsprung, Diskus- und Speerwurf sowie Ringkampf umfasste. Auch in späterer Zeit genoss der Sprint einen hohen Stellenwert. Bei den mittelalterlichen Rittern war er Bestandteil der sieben "ritterlichen Behendigkeiten".
In der Neuzeit begannen dann vor allem technische Änderungen Einfluss auf den Sprint zu nehmen. Laufschuhe mit Spikes, die einen verbesserten Halt und dadurch eine wirksamere Kraftübertragung erlaubten, wurden ab 1868 eingesetzt. Den ersten Tiefstart zeigte der Amerikaner Burke im Rahmen der olympischen Spiele 1896 (Er gewann das Rennen). Startblöcke waren damals noch nicht erlaubt, die Läufer gruben sich Startlöcher in die Aschenbahn. Die Verwendung von Startblöcken wurde erst 1937 erlaubt. Auch die Linierung der Bahnen war nicht immer vorhanden. Erst nach einem Zwischenfall bei den olympischen Spielen 1908 wurde diese eingeführt. Seit 1968 (olympische Spiele in Mexiko City) werden große Veranstaltungen ausschließlich auf Kunststoffbahnen ausgetragen. Eine elektronische Zeitmessung mit einer Genauigkeit von 1/100 sek wurde erst 1977 eingeführt.