Punkte- und Weitenrechner
Im Weitenfeld kann eine Wurfweite eingegeben werden. Durch Anklicken der Schaltfläche Punkte>> werden die Zehnkampfpunkte für diese Weite angezeigt. Durch Eingabe eines Wertes im Punktefeld und Anklicken der Schaltfläche <<Weite wird die, dem Punktewert entsprechende Wurfweite angezeigt.
Weltrekorde
| Männer | Randy Barnes (USA) |
20. 5. 1990, Los Angeles |
23,12 m |
| Frauen | Natalja Lisovskaya (URS) | 7. 6. 1987, Moskau | 22.63 m |
Österreichische Rekorde
| Männer | Klaus Bodenmüller | 13. 6. 1987, Linz | 20,79 m |
| Frauen | Valentina Fedjuschina | 13. 7. 1999, Casablanca | 19,21 m |
persönlicher Rekord
| 23. 6. 2000, Wien | 7,30 m |
Geschichte
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Schon bei den Kelten galt das Stoßen von Gesteinsbrocken und Baumstämmen zum Brauchtum. Überlebt haben diese Ausprägungen bei den "Highland-Games" in Schottland. Im Mittelalter stießen Soldaten mit Kanonenkugeln. |
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In England wurde 1857 das Kugelgewicht mit 16 englischen Pfund festgesetzt, das entspricht einem Gewicht von 7,257 kg. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Abwurfquadrat durch einen Kreis mit einem Durchmesser von 2,135 m ersetzt.<br> Die auch heute noch gebräuchlichste Technik beim Kugelstoßen wurde vom Amerikaner O'Brien eingeführt, der damit 1953 zweimal Weltrekord stieß. Bei dieser Technik gelangt der Athlet durch ein Anhüpfen ("Angleiten") in die eigentliche Stoßauslage.<br> Bei den olympischen Spielen 1972 in München erregte der Russe Baryschnikow aufsehen mit der Drehstoß-Technik. Diese Technik wurde bereits in den 30er bzw. 50er Jahren erprobt, fand jedoch erst jetzt wirkliche Bedeutung. Bei dieser Technik wird, ähnlich dem Diskuswurf, ein Drehsprung zur Erhöhung der potentiellen Stoßenergie angewendet. Da diese Technik jedoch hohe Anforderungen an die Koordination stellt und von den erzielbaren Weiten im gleichen Bereich wie das Angleiten liegt, findet sie kaum Anwendung. Jedoch ist Anzumerken, dass der derzeit gültige Weltrekord mit dieser Technik erzielt wurde. |