Punkte- und Weitenrechner
Im Weitenfeld kann eine Wurfweite eingegeben werden. Durch Anklicken der Schaltfläche Punkte>> werden die Zehnkampfpunkte für diese Weite angezeigt. Durch Eingabe eines Wertes im Punktefeld und Anklicken der Schaltfläche <<Weite wird die, dem Punktewert entsprechende Wurfweite angezeigt.
Weltrekorde
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Männer |
Jan Zeleny (TCH) |
25. 5. 1996, Jena |
98,48 m |
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Frauen |
Osleidys Menendez (CUB) |
14. 8. 2005, Helsinki |
71,70 m |
Österreichische Rekorde
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Männer |
Gregor Högler |
17. 7. 1999, Kapfenberg |
84,03 m |
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Frauen |
Elisabeth Pauer |
30. 6. 2007, Gisingen |
50,13 m |
persönlicher Rekord
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23. 6. 2000, Wien |
24,98 m |
Geschichte
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Es ist wohl bei keinem anderen Bewerb leichter zu erkennen, aus welchen Bedürfnissen der Speerwurf entstanden ist. Speere wurden bereits vor 150 000 Jahren als Jagdgerät benutzt. Vom Jagdgerät entwickelte er sich in späterer Form zu einem Kampfgerät und schließlich zu einem Sportgerät. Bei einigen Naturvölkern hat der Speer aber auch heute noch eine große Bedeutung bei der Jagd. |
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Die Griechen machten den Speer im Rahmen des Pentathlon (Mehrkampfes) bei den olympischen Spielen zu einem Sportgerät. Der Speer war damals noch mit einer Wurfschlinge versehen, die als verlängerter Hebelarm die Schleuderwirkung erhöhte. |
Im Laufe seiner Entwicklung war der Speerwurf nicht nur ein Weit- sondern auch ein Zielwurf, er wurde aus dem Stand oder mit Anlauf, mit einem oder mit beiden Armen geworfen (Es gab eine Variante wo mit jedem Arm ein Wurf durchgeführt wurde). <br> Ein kurioses Kapitel in der Geschichte des Speerwurfes schrieb im Jahre 1956 der Spanier Erasquin. Mit drei Körperdrehungen schleuderte er den Speer über die 80 m Marke. Schon nach kurzer Zeit waren mit dieser Technik Weiten von über 100 m möglich. Die Technik wurde kurz darauf mit den Argumenten "Gefährlichkeit" und "zu kurze Stadien" wieder verboten. |
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Das jeweils verwendete Material der Speere spiegelt sowohl die Entwicklung in der Materialtechnik als auch die der Wurfweite wieder. Das Material wandelte sich vom Vollholz bis zum Hohlspeer aus Aluminium. Um die Wurfweiten innerhalb bestimmter Grenzen zu halten wurde die Form und der Schwerpunkt des Speeres öfters verändert. Die letzte Änderung erfolgte als es dem DDR-Werfer Hohn 1984 gelang den Speer auf 104,80 m zu werfen. |