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Punkte- und Weitenrechner

Im Weitenfeld kann eine Sprungweite eingegeben werden. Durch Anklicken der Schaltfläche Punkte>> werden die Zehnkampfpunkte für diese Weite angezeigt. Durch Eingabe eines Wertes im Punktefeld und Anklicken der Schaltfläche <<Weite wird die, dem Punktewert entsprechende Sprungweite angezeigt.


Weltrekorde

Männer Mike Powell (USA) 30. 8. 1991, Tokio 8,95 m
Frauen Galina Chistyakova (URS) 11. 6. 1988, Leningrad 7,52 m


Österreichische Rekorde

Männer Andreas Steiner 4. 6. 1988, Innsbruck
8,30 m
Frauen Ludmilla Ninova 5. 6. 1994, Sevilla
7,09 m


persönlicher Rekord

23. 6. 2000, Wien 4,55 m


Geschichte

Zur Überwindung von natürlichen
Hindernissen hatte der Weitsprung früher sicher eine höhere Bedeutung als
heute. Mit diesem hohen Rang im alltäglichen Leben ergab sich auch bald der
spielerische Vergleich in dieser Disziplin und damit die ersten Wettkämpfe.
In hellenistischer Zeit
wurde der Weitsprung eine sportliche Disziplin. Gesprungen wurde damals von
Steinen und Balken. Es war üblich zur Verbesserung der Leistung Schwunggewichte
zu tragen (unseren heutigen Hanteln nicht unähnlich). Der Weitsprung war bei
den olympischen Spielen der Antike auch bereits Teil des Mehrkampfes (Pentathlon).
Die weiteren Bewerbe waren der Dromos (mit unserem heutigen Sprint
vergleichbar), Ringkampf, Diskus- und Speerwurf.
Auch im 19. Jahrhundert wurden von den Engländern Schwunggewichte
verwendet. Der Engländer Howard sprang 1854 mit Hilfe eines Sprungbrettes und
zweier 5-Pfund-Hanteln 9,02 m weit. Die Geburtsstunde des Weitsprunges in seiner
heutigen Form war 1864 im Rahmen des ersten Leichtathletik-Vergleichskampf
zwischen Oxford und Cambridge (der Sieger sprang 5,80 m).
Durch den 1886 eingeführten Absprungbalken aus Holz ergab sich eine beachtliche
Leistungssteigerung. Die Entwicklung der beiden wichtigsten Techniken, Hang- und
Laufsprung, war im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts abgeschlossen. Die
eigenwillige und aufsehenerregende Technik des Saltoweitsprunges wurde aufgrund
der hohen Verletzungsgefahr verboten.